Messung


© aboutpixel.de (Markus Oelhaf)

Ob eine Flüssigkeit sauer, basisch oder neutral ist, lässt sich mit Hilfe des so genannten pH-Wertes ermitteln. Ist dieser kleiner als sieben, handelt es sich um eine saure Flüssigkeit, liegt der Wert darüber, ist die Lösung basisch. Dank des pH-Wertes können Sie auch selbst schnell und einfach herausfinden, ob Ihr Körper übersäuert ist. Sie benötigen lediglich die erforderlichen Teststreifen aus der Apotheke. Einen dieser Streifen halten Sie dann ein bis zwei Sekunden in den Urinstrahl und beobachten die Verfärbung. Der pH-Wert des Morgenurins sollte bei dieser Messung beispielsweise zwischen 5 und 6 liegen, der des Tagesurins bei 7.  Liegen die Werte über mehrere Tage hinweg unter diesen Werten, ist eine Übersäuerung (Azidose) wahrscheinlich.

Durch diese Teststreifen lässt sich natürlich auch feststellen, ob eine Mahlzeit basisch oder sauer war: Messen Sie einige Zeit nach dem Verzehr Ihren pH-Wert und  je nach dem, ob sich der Wert in den sauren oder basischen Bereich verschiebt, erhalten Sie Aufschluss über die zuletzt verzehrte Speise.

Um zu überprüfen, ob ein Mensch übersäuert ist oder nicht, stehen uns auch noch andere, etwas aufwendigere Verfahren zur Verfügung. Der so genannten Blutgasanalyse beispielsweise, bedient man sich ebenfalls recht häufig. Bei dieser Untersuchung wird Blut entnommen und die Gasverteilung (Partialdruck) analysiert. Auf diese Weise kann man auch Aufschluss über die Ursache der Übersäuerung erhalten, etwa ob es sich um eine metabolische Azidose (eine stoffwechselbedingte) Entgleisung handelt, wie es häufig bei Diabetes der Fall ist, oder ob es sich um die respiratorische Form (eine atmungsbedingte Übersäuerung) handelt


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