Krebs
© pixelio.de (sassi)
Krebs ist die Bezeichnung für viele verschiedene Erkrankungen, die alle auf eine ungebremste und unkontrollierte Neubildung von Zellen zurückgehen.Ein beständiges Zellwachstum im Körper ist normal, da immerzu alte verbrauchte Zellen durch neue, nachwachsende ersetzt werden.
Während aber die normale Zellneubildung durch eine "Wachstumskontrolle" in Grenzen gehalten wird, sind bei Krebszellen die Signalübertragungswege innerhalb und zwischen Zellen gestört oder stark verändert. Zudem sind die im Zuge der ungebremsten Neubildung entstandenen Zellen von veränderter äußerer Gestalt.
Durch das Wuchern der Krebszellen werden die Grenzen des ursprünglichen Zellverbandes aufgehoben. Die Krebszellen wachsen zerstörend in andere Zell- und Gewebeverbände hinein. Dort verdrängen sie gesundes und funktionsfähiges Gewebe.
Die Zellen der Ausgangsgeschwulst werden als Primärtumor bezeichnet. Eine gefürchtete Komplikation einer Krebserkrankung ist es, wenn sich Krebszellen vom Ausgangstumor ablösen.
Über den Blut- und Lymphweg wandern sie durch den Körper, setzen sich an anderen Orten fest, um dort wiederum zerstörend zu wachsen. Diesen Vorgang der Tumorabsiedlung bezeichnet man als Metastasierung.
Viele Krebspatienten versuchen ihre Erkrankung auf eine spezifische Ursache zurückzuführen, um zu verstehen, wie es zu dieser Zellentartung kommen konnte. Krebs ist aber eine äußerst komplexe Angelegenheit, deren „Trigger“ sich häufig nur schwer ausmachen lässt.
Mittlerweile deutet Vieles darauf hin, dass Krebs durch eine chronische Übersäuerung des Körpers (Azidose) zumindest begünstigt wird. Schon Nobelpreisträger Professor Otto Heinrich Warburg verstand Krebs, ebenso wie Darm – und Nierenerkrankungen als „Säurekrankheit“.
Ein saures Milieu begünstigt nämlich nicht nur die Entartung und das Wachstum maligner Zellen, es führt vor allem dazu, dass spezielle Reparaturmechanismen unseres Körpers versagen. Auch die Tatkraft des Immunsystems, beispielsweise der Schutz durch die Fresszellen (Phagozyten), ist bei einer bestehenden Übersäuerung gehemmt. Um einer Krebserkrankung vorzubeugen, aber auch bei einem bereits vorliegenden Befund, ist es durchaus sinnvoll, die Möglichkeit einer Übersäuerung (Azidose) überprüfen zu lassen.
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