Ernährung


© pixelio.de (Margot Kessler)

Unsere Ernährung ist Ausdruck des Zeitgeistes: alles muss schnell gehen, leicht zu handhaben sein und dennoch hübsch aussehen. Durch diesen Pragmatismus erklärt sich die große Beliebtheit vorbehandelter Lebensmittel und Fertiggereichte: Weißmehlprodukte, Dosengemüse sowie Fleisch- und Wurstwaren haben Hochkonjunktur. Genau diese denaturierte Nahrung aber formt die Einbahnstrasse, welche direkt in die Übersäuerung (Azidose) führt.
Aber nicht nur Was wir essen beeinflusst entscheidend unseren Säure-Basen-Haushalt, sondern auch Wie wir essen. So kann ein potentiell basisches Lebensmittel, wie etwa Milch, zum Säurebildner werden, wenn sie rasch hinuntergeschlungen wird. Bereits anhand dieses Beispiels wird deutlich, wie eng Ernährung und Lebensführung miteinander verbunden sind. Gegessen wird oft nicht mehr, um dem Körper etwas Gutes zu tun  und ihn zu stärken, sondern weitaus häufiger um ihn aufzuputschen (Kaffee), zu beruhigen (Alkohol) oder auch um Stress zu kompensieren (Nikotin). All diese Genussmittel und Gifte bilden Säuren in unserem Organismus und verhindern jenen Regenerationsprozess, den unser Körper so dringend braucht.

Wenn Sie beginnen wollen, sich hauptsächlich basisch zu ernähren, sollten Sie vor allem tierische Nahrungsmittel meiden und pflanzlichen Produkten hingegen den Vorzug geben. Viel frisches Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und einige Milchprodukte sind starke Basenbildner. In der nachfolgenden Tabelle finden sie Lebensmittel, gemäß ihrer säure- bzw. basenbildenden Eigenschaften, aufgelistet.

Bei einer starken Übersäuerung des Körpers mag eine ausgewogene Ernährung  allerdings nicht ausreichen, um den Säure-Basen Haushalt wieder auszugleichen. Es ist in solchen Fällen sinnvoll, die Entgiftung des Körpers mit der zusätzlichen Einnahme eines mineralischen Puffers (z. B. Bicarbonat) zu unterstützen.


      Basenbildende Nahrungsmittel:       Säurebildende Nahrungsmittel:
  • Pflanzliche Eiweiße
  • Vollkornprodukte
  • Kartoffeln und Gemüse
    (außer Tomaten, Rosenkohl, Spargel)
  • Reifes und frisches Obst
  • Trockenobst
  • Wild – und Gewürzkräuter
  • Kefir, Biojoghurt, Molke
  • Fette, tierische Eiweiße
  • Limonaden und Colagetränke
  • Weißmehlprodukte
  • Süßigkeiten
  • Bohnenkaffee
  • schwarzer Tee
  • Fertiggerichte
  • Medikamente

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