Fasten


© pixelio.de (Rainer Sturm)

Eine Fastenkur kann helfen, Abstand vom hektischen Alltag zu gewinnen und das seelische Gleichgewicht zurück zu erlangen. Aber nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper kann eine derartige Zäsur dazu dienen, seine Balance wieder zu finden. Denn der Verzicht auf feste Nahrung lässt ihm die Möglichkeit, sich Schlacken zu entledigen, die sich durch Stress und falsche Ernährung im Bindegewebe angesammelt haben.

Wenn dem Körper jedoch nicht genügend basische Mineralstoffe zur Verfügung stehen, um die nun mobilisierten Säuren zu neutralisieren und auszuscheiden, kommt es zu den  gefürchteten „Fastenkrisen“. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verspannungen und Gliederschmerzen gehören zu den Befindlichkeitsstörungen, die gewöhnlich darauf hinweisen, dass der Körper nicht genügend Pufferkapazität besitzt, um die fastenbedingte Übersäuerung zu stemmen. Es ist daher wichtig, den Körper schon lange vor Beginn des Fastens mit den nötigen basischen Mineralsalzen zu versorgen, damit er den Entgiftungsprozess schließlich auch unbeschadet durchführen kann. Bereits vier bis fünf Wochen vor Beginn der Kur sollte eine Art „Basenfluten“ durchgeführt werden, um den Körper auf das Ausschwemmen der Säuren vorzubereiten. Selbstverständlich ist es auch empfehlenswert während des Fastens selbst alkalisierende Mineralsalze (z.B. Hydrogencarbonat) einzunehmen, damit die beschriebenen Beschwerden, wenn überhaupt, nur in gemilderter Form auftreten. Ihr Körper wird es Ihnen danken und es mit strahlender Haut, glänzendem Haar und neu gewonnener Energie vergelten.


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