Bewegung


© pixelio.de (Dieter Schütz)

Bewegung ist eigentlich ein natürliches Bedürfnis des Menschen. Doch viele von uns verbringen den ganzen Tag sitzend vor dem Bildschirm und verspüren schon gar nicht mehr den Wunsch, körperlich aktiv zu werden. So eine Lebensweise fördert  aber leider die Übersäuerung des Körpers (Azidose). Wenn wir uns jedoch bewegen, müssen wir vermehrt und tiefer atmen. Dadurch verbessert sich nicht nur die Sauerstoffversorgung, es wird vor allem auch  Kohlendioxid abgeatmet. Zudem läuft sowohl die Entsorgung von Giftstoffen, als auch der Nährstofftransport zu den Zellen und der Lymphfluss beschleunigt ab. Nicht zuletzt wirkt die körperliche Aktivität auch stimmungsaufhellend, da Stresshormone ab und stattdessen so genannte Glückshormone (Endorphine) aufgebaut werden.

Das gilt aber nur so lange Ihrem Körper, während der leiblichen Ertüchtigung, zur Energiegewinnung Sauerstoff (O2) zur Verfügung steht. Dann betreiben Sie nämlich Sport im „aeroben“ (sauerstoffbeteiligten) Bereich. Sie selbst bemerken das daran, dass Ihnen genug Sauerstoff zur Verfügung steht, um beispielsweise mit Ihren Sportkollegen zu plaudern und der Herzschlag gleichmäßig ist.

Wenn Sie aber durch die sportliche Tätigkeit überfordert sind, entsteht ein Sauerstoffmangel. Das bedeutet, dass Ihr Körper zwecks Energiegewinnung auf Muskelreserven zurückgreifen muss. Bei diesem Vorgang entsteht Milchsäure. Wenn dies geschieht, wollten Sie zwar das Gute, erreichten aber leider das Schlechte. Denn anstelle einer Entsäuerung verstärkt sich lediglich der Übersäuerungszustand des Organismus. Also, denken Sie daran: Bewegung ist gesund und macht schön, aber nur so lange Sie zwischen Überforderung und Herausforderung unterscheiden können und sich für Letzteres entscheiden.


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