Spielerisch gegen Stress: Wie Hobbies unsere Gesundheit verbessern

In unserer nun mal äußerst modernen, hypervernetzten Gesellschaft läuft vieles immer mehr auf Tempo. Wir kennen es alle: Termine stehen an, das Smartphone vibriert viel zu oft und der Anspruch, immer präsent zu sein, sitzt nahezu ständig im Nacken. Deswegen gilt es immer, nach einem passenden Ausgleich zu suchen. Gleichzeitig sollte es nicht als großes Konzept und eher ein kleiner Gegenpol sein. Und es handelt sich nicht nur um ruhige Momente, denn andere brauchen Bewegung, Wettkampf bzw. ein bisschen Puls.

Wer es mit Nervenkitzel angehen möchte, nutzt etwa einen Betano Promo Code mitten im Wochenende und geht es mit Tipps an, andere schnüren ihre Laufschuhe oder verlieren sich für ein paar Stunden im Training. Auf jeden Fall gilt: Entscheidend ist hier definitiv weniger das Wie als das Warum. Denn ein Hobby funktioniert dann, wenn das Ganze auch freiwillig bleibt, dementsprechend ausschließlich Spaß macht und keinen weiteren Druck erzeugt. Nur wer regelmäßig abschaltet, bleibt mental stabiler, damit körperlich belastbarer – und am Ende letztendlich im Alltag klarer im Kopf.

Die Physiologie des Abschaltens: Was im Körper vorgeht

Sprechen wir vom Stress, geht es in der ersten Linie um eine körperliche Alarmreaktion. Für lange Zeit wurde diese als überlebenswichtig angesehen. Denn dank Cortisol, Adrenalin, erhöhter Puls schaltet der Körper in den Wettkampfmodus. Die Kehrseite der Medaille ist, dass es im Büro weder finales Abpfeifen noch ein Auslaufen gibt. Das ganze Adrenalin bleibt im Körper und so startet der Dauerstress samt den allseits bekannten Folgen für Schlaf, Blutdruck und Abwehrkräfte.

Hobbys lassen sich mit einem taktischen Wechsel. Schließlich unterbrechen sie den Kreislauf und holen damit den Körper aus der Dauerspannung. Überdies zeigen Studien, dass angenehme Freizeitaktivitäten den Parasympathikus – also jenen Teil, der für Regeneration zuständig ist – aktivieren. Auf diese Art beruhigen sich Puls und Atmung, und das sorgt für einen freien Kopf. Gleichzeitig stabilisiert Dopamin ebenso wie Serotonin die Stimmung und erhöht langfristig die mentale Widerstandskraft.

Wie Sportwetten Eustress fördern

Sie reihen sich unter den Fußball- und generell Sportliebhabern? Dann können Sie auch mit Nervenkitzel in Form von Wetten den Kopf freipusten. Natürlich, sofern Sie das Ganze bewusst als Hobby und nicht als Nebenjob angehen, können Sie es beim Feierabend mit einem Mini-Tipp aufs Abendspiel angehen. Danach zählen nur die Geschehnisse auf dem Spielfeld. Als Eustress bezeichnen die Experten dieses Phänomen, bei dem es zu einem begrenzten Adrenalinschub anstelle des Dauerstresses kommt.

Noch mehr hilft Ihnen das weiter, wenn Sie dieses Interesse mit dem einen oder anderen Freund teilen – und ja, sie sollten es außerdem bei kleinen Einsätzen belassen. Sie setzen weniger potenziell im Alltag notwendiges Geld, und das Tüfteln an Quoten, Formkurven und Aufstellungen fällt weniger schwer.

Kreativität als Ventil für Emotionen

Kreative Hobbys Malen, Schreiben, Töpfern oder Musizieren stellen weit mehr als eine bloße Freizeitbeschäftigung dar. Sie übersetzen nämlich Emotionen, wo Sprache nun mal oft hängen bleibt. Gleichzeitig handelt es sich um einen spannenden Kontrast zur modernen Arbeitswelt.

Und das egal, ob Sie einen Schal fertigstricken, ein beliebiges Bild malen oder selbst ein Regal bauen. ieses Gefühl von Selbstwirksamkeit, dieses „Ich habe etwas geschaffen“, und der damit verbundene Stolz können erstaunlich viel auffangen. Und besonders in den Augenblicken, wenn Müdigkeit oder ein leiser Burnout anklopfen kann, kann dieses Gefühl goldwert sein.

Bewegungshobbies: Doppelte Wirkung gegen Stress

Ebenfalls eine kreative DNA hat das Tanzen. Doch es zählt auch zu den körperlichen Aktivitäten, welche ebenfalls den Stress spürbar schenken. Neben Tanzen greifen auch Joggen, Schwimmen oder Teamsport gleich doppelt.  Die Bewegung baut nämlich Cortisol und Adrenalin ab, und gleichzeitig schüttet der Körper Endorphine aus. Deren Reduktion und jene dieser Stresshormone wirkt sich oft stärker als jede Theorie über Entspannung aus. Allerdings nehmen hier nicht die Höchstleistung oder das Tempo die Schlüsselrolle ein.

Ein paar Beispiele gefällig? Auch wenn Sie es mit einem ruhigen Waldspaziergang, Yoga und etwa Tai Chi angehen, kommt es zu messbaren Effekten auf die Psyche. Sie verbinden nämlich mehr oder weniger Bewegung mit Aufmerksamkeit, bringen auf diese Weise den Fokus zurück zu Ihrem Körper und schaffen damit das erforderliche Gegengewicht.

Ganz konkret lassen sich in diesem Kontext unterschiedliche Wege beobachten:

●     Tanzen ermöglicht häufig einen Stimmungsumschwung dank der allseits bekannten Kombination aus Rhythmus, Kreativität und Bewegung.

●     Joggen führt wiederum zu einer gleichmäßigen Belastung, die wenig überraschend den Kopf frei macht und gedankliche Schleifen unterbricht.

●     Schwimmen punktet gemäß unseren Erfahrungen dank des stark beruhigenden Effekts auf Atmung und Nervensystem.

●     Teamsport: Hier kommt es zusätzlich zur körperlichen Aktivität zur sozialen Komponente, was Stress auf zwei Ebenen abbaut.

●     Waldspaziergang dank der damit verbundenen sanften Bewegung, den Naturreizen und der mentalen Entlastung ohne Leistungsdruck.

●     Yoga stellt nun mal eine Kombination aus Dehnung, Atmung und Konzentration mit messbarer Wirkung auf die Psyche dar.

Die Sozialkompetenz: Gemeinsam statt einsam

Vielleicht zählen Sie ebenfalls zu denjenigen, die Einsamkeit oft unterschätzen, aber für Ihre Psyche wirkt Sie wie ein stiller, aber wichtiger, Gegenspieler. Sie verstärkt nämlich Stress, kann gleichzeitig depressive Phasen verlängern – und bleibt dabei lange ein unsichtbarer Feind. In diesen Situationen öffnen ein Chor oder auch ein Fußballverein, eine Wandergruppe bzw. – wenn Sie gerne schreiben – ein Buchclub Räume, in denen Sie sie sich auf Begegnungen freuen dürfen.

Hierbei gestaltet sich der Unterschied zum Job spürbar. Denn Sie kommen wegen der Sache, und bleiben dann wegen der Menschen, mit denen Sie dort zu tun haben. Und selbst bei verantwortungsvollen Aktivitäten wie einer Schiedsrichtergruppe stärkt das Miteinander Ihr Gefühl, dazuzugehören. Häufig genug kommt es zu einem gemeinsamen Lachen, kleinen Rituale, kurzen Gesprächen am Rand – und auch all das senkt den Stresspegel messbar. Überdies aktiviert es Oxytocin, sprich jenes Hormon, das Nähe überhaupt erst spürbar macht.

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